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Tageszeitengebet

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Täglich zu bestimmten Zeiten beten, das ist das Tageszeitengebet. Das hilft, das Gebet zu einer Gewohnheit, einer Selbstverständlichkeit, einem festen Bestandteil des Alltags zu machen.

Dafür gibt es viele Vorbilder in der Bibel:

Jesus betete früh am Tag (Mk. 1,35)
David berichtet in seinen Psalmen, dass er zu verschiedenen Tageszeiten zu Gott kommt und dieser ihn erhört (Ps. 55,17-18)
Daniel war ein treuer Beter, sogar als es ihm verboten wurde (Dan. 6,11)
Die Apostel trafen sich jeden Tag, um zu beten (Apg. 2), vor allem Paulus betont in seinen Briefen, dass er täglich betet.

In der Kirchengeschichte finden wir weitere Beispiele:

Martin Luther war es wichtig, das Gebet an den Anfang des Tages zu schreiben, gerade bei einem vollen Terminkalender.
Dietrich Bonhoeffer sagt: „Das Gebet in der Frühe entscheidet über den Tag.“
Corrie Ten Boom schreibt, dass sie im KZ heimliche Gebetsstunden am Abend abhielt.

Und auch heute orientiert sich der Tagesablauf in Klöstern an den Gebetszeiten. In vielen christlichen Organisationen, auch in der SMD, wir täglich gemeinsam gebetet. Sogar im Bundestag gibt es ein Gebetsfrühstück!

Und du? Wie kann das bei dir aussehen? Wo begegnest du Gott im Alltag? Das kannst du selber entscheiden.
Hier sind einige Anregungen zu finden: Zu den Ideen fürs Beten oder zum Wesen des Gebets